Thomas Liebsch

  • Veranstaltungen 2022

    Während die Omikron-Variante immer neuen Infektionshöchstständen entgegenstrebte, wollten wir der allgemeinen Trübsal keinen weiteren Vorschub leisten und baten den Kabarettisten Jürgen Becker zu einem Auftritt am 30. Januar in den Rittersaal. Genauer: Der Abend war schon lange geplant, und nach einigem Zögern entschieden sich Becker und wir, ihn gegen alle Bedenken stattfinden zu lassen.  Natürlich fiel die Vorstellung dann etwas spartanisch aus: scharfe Einlasskontrollen, keine Bewirtung, Maskenpflicht auch auf den eingenommenen Plätzen.

    All das tat aber der Stimmung keinen Eintrag. Das etwa 80-köpfige Publikum (das Interesse war größer, aber mehr Leute durften nicht rein) lauschte Beckers Ausführungen teils gebannt, teils amüsiert. Dabei fuhr der durchaus thematisch schwere Geschütze auf. Im Grunde ging es ihm um die Frage, wie sich denn die Endlichkeit unseres Planeten und die Unendlichkeit unserer Konsumwünsche – oder anders gesagt: der kapitalistische Wachstumsimperativ – miteinander versöhnen ließen. Eine Antwort darauf weiß niemand, auch Becker nicht. Aber wie er diese Frage immer wieder aufwarf und durchdeklinierte – das war hohe kabarettistische Kunst.

    Und weil Becker aus Köln stammt und als Kölner dem Jeckentum frönt, verabschiedete er sein Publikum, indem er es – im Vorgriff auf den bevorstehenden Rosenmontag – mit Kamelle bewarf.

  • Veranstaltungen 2021

    Unser Herbstprogramm begann am 5. August auf dem Burghof mit den Friesenmusikanten. Die zumeist würdigen Herren trugen Shantys und Schlager vor. Wir hatten großes Glück, denn noch eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung prasselte ein heftiger Schauer nieder. Danach aber eitel Abendsonnenschein.

    Am 21. August folgte im Rittersaal des Schlosses das Jörn-Hegemann-Trio, das mit seinem Boogie-Woogie allseits für Begeisterung und gute Laune sorgte. Wir hatten im Vorraum eine kleine Theke aufgebaut, um unser Publikum nach dem Einlass und in der Pause mit Getränken und Knabberlies versorgen zu können.

    Am 8. September gab der ehemalige Richter Heinz-Dieter Mündel im Ahnensaal der Burg aus seinem Buch Ich eröffne die Sitzung. Nehmen Sie bitte Platz ein paar skurrile Fälle aus seinem Berufsleben wieder.

    Am 22. September erzählte Axel Heinze, der Leiter des Zwei-Siele-Museums in Dornumersiel, die Geschichte der Dornumer Bucht. Das war ein weitgehend freihändiger Vortrag, gestützt auf bildliche Darstellungen, die er per Beamer auf eine Leinwand projizierte.

    Am 6. Oktober las und referierte Georg Murra-Regner aus seinem neuen Buch Der Amerikaner. Das ist die romanhafte, aber quellengestützte Geschichte einer gescheiterten Auswanderung. Ein Landarbeiter aus Leezdorf versucht Ende des 19. Jahrhunderts sein Glück in Übersee, findet es nicht und muss am Ende in seine Heimat zurückkehren.

    Und am 23. Oktober berichtete der literarische Kabarettist Bernd Gieseking vor einem durchweg erheiterten Publikum über seine Erlebnisse in Finnland und ging der Frage nach, warum eigentlich die Finnen so glücklich seien – was schließlich in der Aufforderung mündete: Finne dein Glück!

  • Das Drama der Stiefmütterchen

    Unerschrocken stellten sich Ende März zwei führende Mitglieder des Bürgervereins dem tosenden Verkehr (der ausgerechnet auf diesem Foto nicht tost), um die Edeka-Insel frühlingshaft aufzuhübschen. Die Bepflanzung gelang und versprach blühende Resultate. Wer aber beschreibt die Enttäuschung der beiden Protagonisten (und vielleicht ja auch die des einen oder anderen Passanten), als die Stiefmütterchen binnen kurzem die Köpfe hängen zu lassen begannen?

    Bleibt natürlich die Frage, warum sie das taten. Weil wir nicht davon ausgehen wollen, ein übler Täter habe sich klammheimlich mit der Giftspritze an ihnen vergangen, drängt sich der Verdacht auf, dass einfach die dünne Erdschicht auf der Verkehrsinsel ausgelaugt und verbraucht ist und sich auch durch eine Extraportion Dünger nicht wieder revitalisieren lässt.

    Frage Nr. 2 daher: Wer tauscht die Erde aus?

  • Neue Linden für die Schlossparkallee

    Vor mehr als zwanzig Jahren, anno 1999, ließ das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege die Hauptallee des Dornumer Schlossparks mit 66 Linden bepflanzen. Dahinter standen gleichermaßen ökologische wie denkmalpflegerische Beweggründe. Aufgrund der Stürme in den vergangenen Jahren sind mehrere dieser Bäume entwurzelt worden und umgestürzt. Damit hatte der Gestaltungscharakter dieser zentralen Achse zwischen Schloss und westlicher Toranlage an der Schatthauser Straße erheblichen Schaden genommen. Die ursprüngliche Entwurfsplanung der Parkanlage, die ja im Laufe der Zeit zugunsten eines wild wachsenden Wäldchens ohnehin weitgehend aufgegeben worden ist, ließ sich auch hier nicht mehr so recht nachvollziehen.

    Es war ein Anliegen des Bürgervereins, die Grundstruktur der Lindenallee wiederherzustellen, also die zerstörten Bäume zu ersetzen. Glücklicherweise fand sich für dieses Unterfangen ein Partner: das norwegische Energieunternehmen Gassco, das in unserer Gemeinde eine Erdgasempfangsanlage betreibt. Gassco übernahm die Kosten für die Anschaffung und die fachgerechte Einpflanzung von elf jungen Winterlinden.

    Dank dieser großzügigen finanziellen Unterstützung bietet sich vom Schlossplatzgelände in Richtung westliche Toranlage nun wieder das angestrebte Bild einer Hauptallee. Und neben den denkmalpflegerischen Aspekten kommt den frisch gepflanzten Bäumen auch ein besonderer naturschutzfachlicher Wert zu. Die Linde wird während der Blüte zu Tausenden von Bienen angeflogen und bietet im mittleren Alter Höhlen und Brutplätze u.a. für Fledermäuse.

    Auf dem Foto posieren nach vollbrachter Tat Noma Dänekas von Gassko sowie unsere Vorstandsmitlieder Kurt Begitt und Reint Janssen.

  • Erfolge

    Der Bürgerverein lebt vom Engagement seiner Mitglieder, von deren Jahresbeiträgen und von Spenden. Von allem kann es nicht genug geben.

    Tatkraft und auch finanzieller Einsatz haben bislang folgende Projekte realisieren helfen:

    • Weihnachtsbeleuchtung, also die Lichterketten für die Bäume auf dem und für die Häuser rund um den Marktplatz sowie entlang der Kirch- und der Enno-Hektor-Straße; deren Anschaffung hat vor Jahren ca. 3000 Euro gekostet,
    • Beleuchtung des Schlossturms, des eigentlichen Dornumer Wahrzeichens; ca. 1000 Euro,
    • Beleuchtung der Ostfassade des Schlosses; ca. 6000 Euro,
    • Beschilderung von vorerst neun historischen Häusern in der Enno-Hektor-Straße.
    • Und der jüngste Erfolg – das sind die Hinweisschilder, die an der Störtebekerstraße alle Feriengäste auf den historischen Ortskern Dornums aufmerksam machen und gewiss dazu angetan sind, den einen oder die andere zu einem Bummel durch unsere Herrlichkeit zu veranlassen. Kurt Begitt, unser Vorsitzender, hat in Aurich bei der Straßenbaubehörde lange gebohrt, bis endlich diese Schilder aufgestellt worden sind.

    Über diese dauerhaften Installationen hinaus dürfen nicht vergessen werden

    • die alljährlichen Pflanzaktionen auf dem Marktplatz, den Verkehrsinseln und entlang der Alten Poststraße sowie die Pflege und die Bewässerung des ausgebrachten Blumenschmucks,
    • die öffentlichen Veranstaltungen wie vor allem die Marktkonzerte „Sommer in der Herrlichkeit“, Lesungen und Vorträge in der Burg. All dieses konnte allerdings 2020, im Jahr der Seuche, nicht stattfinden.

    Und dann gibt es leider Errungenschaften des Bürgervereins, die sich nicht haben auf Dauer stellen lassen. Das betrifft vor allem den Versuch, die alten Häuser in der Enno-Hektor-Straße mit gewerblichem Leben zu füllen. Die meisten der kleinen Läden, die wir mitinitiiert hatten, konnten sich nicht halten. Eine durchaus schmerzhafte Erfahrung. Über die damaligen Versuche im einzelnen informieren Kurt Begitts Jahresberichte, die wir im Archiv aufbewahrt haben und die dort zu lesen sind.

  • Erfolge

    Der Bürgerverein lebt vom Engagement seiner Mitglieder, von deren Jahresbeiträgen und von Spenden. Von allem kann es nicht genug geben.

    Tatkraft und auch finanzieller Einsatz haben bislang folgende Projekte realisieren helfen:

    • Weihnachtsbeleuchtung, also die Lichterketten für die Bäume auf dem und für die Häuser rund um den Marktplatz sowie entlang der Kirch- und der Enno-Hektor-Straße; deren Anschaffung hat vor Jahren ca. 3000 Euro gekostet,
    • Beleuchtung des Schlossturms, des eigentlichen Dornumer Wahrzeichens; ca. 1000 Euro,
    • Beleuchtung der Ostfassade des Schlosses; ca. 6000 Euro,
    • Beschilderung von vorerst neun historischen Häusern in der Enno-Hektor-Straße.
    • Und der jüngste Erfolg – das sind die Hinweisschilder, die an der Störtebekerstraße alle Feriengäste auf den historischen Ortskern Dornums aufmerksam machen und gewiss dazu angetan sind, den einen oder die andere zu einem Bummel durch unsere Herrlichkeit zu veranlassen. Kurt Begitt, unser Vorsitzender, hat in Aurich bei der Straßenbaubehörde lange gebohrt, bis endlich diese Schilder aufgestellt worden sind.

    Über diese dauerhaften Installationen hinaus dürfen nicht vergessen werden

    • die alljährlichen Pflanzaktionen auf dem Marktplatz, den Verkehrsinseln und entlang der Alten Poststraße sowie die Pflege und die Bewässerung des ausgebrachten Blumenschmucks,
    • die öffentlichen Veranstaltungen wie vor allem die Marktkonzerte „Sommer in der Herrlichkeit“, Lesungen und Vorträge in der Burg. All dieses konnte allerdings 2020, im Jahr der Seuche, nicht stattfinden.

    Und dann gibt es leider Errungenschaften des Bürgervereins, die sich nicht haben auf Dauer stellen lassen. Das betrifft vor allem den Versuch, die alten Häuser in der Enno-Hektor-Straße mit gewerblichem Leben zu füllen. Die meisten der kleinen Läden, die wir mitinitiiert hatten, konnten sich nicht halten. Eine durchaus schmerzhafte Erfahrung. Über die damaligen Versuche im einzelnen informieren Kurt Begitts Jahresberichte, die wir im Archiv aufbewahrt haben und die dort zu lesen sind.

  • Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten

    Die Herrlichkeit Dornum verfügt auf engstem Raum über eine hohe Vielzahl von architektonischen Baudenkmälern. Tagsüber fügen diese sich nahtlos in den wunderschönen Ortskern ein. In der Dämmerung und Dunkelheit sind einige Baudenkmäler es jedoch wert, durch stimmungsvolle Beleuchtung in Szene gesetzt zu werden. Der Bürgerverein Herrlichkeit Dornum arbeitet an einen Beleuchtungskonzept und recherchiert Finanzierungsmöglichkeiten.

  • Immer wieder donnerstags – Sommerfeste mit Livemusik 2017

    Die in den vergangenen Jahren vom Bürgerverein gestarteten Sommerfeste mit Livemusik auf dem Marktplatz sollen im Sommer 2017 fortgesetzt werden. Das Konzept hat sich bewährt. Die Veranstaltungen im vergangenen Jahr waren gut besucht. Vier Sommerabende mit Live-Musik sind geplant, jede Veranstaltung unter einem eigenen musikalischen Motto, und passend dazu werden kulinarische Spezialitäten angeboten. Jeweils um 18:00 Uhr geht es los, und die Künstler stehen fest:
    13. Juli: Sieler Wichter und Jungs
    27. Juli: Helge Plavenieks
    10. August: Holger Billker
    24. August: Simone Höfker

  • Projektwoche mit der Realschule Dornum

    Die Realschule Dornum hat vom 7. – 11. März 2016 mit mehreren Vereinen eine Projektwoche gestaltet. Unter dem Motto „Ich (b)in Dornum“ arbeiteten 130 Schüler und Schülerinnen in zehn Themengruppen.

    Der Bürgerverein Dornum hat sich mit dem Projekt „Waldlehrpfad“ beteiligt. Gemeinsam mit der Realschule möchte der Bürgerverein in den 7,8 ha großen Schlosswald einen Waldlehrpfad einrichten. Besuchern soll bei einem Rundgang durch den Wald Wissenswertes über die Pflanzen und Bewohner des Waldes vermittelt werden.

    16 Schüler hatten sich für das Projekt gemeldet. Zur Einführung wurde allgemein über die Bedeutung des Umweltschutzes und des Waldschutzes gesprochen. Bei Erkundung des Schlosswaldes sollte der Umweltgedanke in die Tat umgesetzt werden. Dazu sollte der Wald vom Müll befreit werden. Alle Schüler machten mit großem Eifer mit und brachten rund 80 kg Plastikmüll, Glasflaschen, Metallgegenstände und viele Hundekotbeutel aus dem Wald. Eine weitere Aktion der Projektwoche galt dem Schutz der heimischen Vögel. Die Schüler bauten Nistkästen, die am Ende der Woche im Wald verteilt wurden. In dieser Woche kamen viele gute Ideen und Anregungen für das Projekt „Waldlehrpfad“ von den Schülern.

  • Weihnachtsbeleuchtung

    Die Herrlichkeit Dornum verfügt am Wasserschloss über einen der schönsten Weihnachtsmärkte Ostfrieslands. Das gesamte Schlossgelände und der Weg dorthin sind mit Weihnachtsbäumen und Beleuchtung stimmungsvoll inszeniert. Damit noch weitere Teile der Herrlichkeit Dornum in die Weihnachtsatmosphäre integriert werden können, arbeitet der Bürgerverein Herrlich Dornum gemeinsam mit dem Gewerbeverein Dornum an einem Konzept für eine Weihnachtsbeleuchtung im Ort.